Sitzung des Ortsrats Jeersdorf am 17.03.2010


Die Sitzung fand im "Jeersdorfer Hof" in Jeersdorf statt.

Geleitet wurde die Sitzung von Ortsbürgermeister Jungfer.

Vor Beginn der Sitzung konnten die Einwohner Fragen stellen. Dies waren dann Wünsche an die Verwaltung. So möchte der Sportverein 2 Straßenleuchten für den Parkplatz am Sportplatz günstig erwerben und dort am Luhner Weg Sträucher pflanzen.
An der Eichenallee wurde eine Sperre errichtet. Hier wurde angeregt, eine Lampe aufzustellen, damit Fußgänger nicht im Dunkeln gegen die Sperre laufen, und die Pflasterung um die Sperre herum zu erweitern.

Zu Beginn der eigentlichen Sitzung wurden die Protokolle 28/2009 und 32/2009 verabschiedet.

Der folgende Bericht des Ortsbürgermeisters behandelte die wichtigsten Punkte seit der letzten Sitzung.
Die Einwohnerzahl hat sich per 31.12.2009 um 4 gegenüber dem Vorjahr erhöht auf 1387 Einwohner mit Hauptwohnsitz in Jeersdorf.
Im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" erhielten der Sportverein einen Sonderpreis und die Gemeinde ein Preisgeld von 1.000,-- EUR, mit dem am 31.10.2009 insgesamt 5.000 Blumenzwiebeln im Ort gesetzt wurden.
Die Jägerschaft hat beschlossen, das Jagdgeld in den nächsten 5 Jahren für den Wegebau zur Verfügung zu stellen.
In diesem Winter hat der Jeersdorfer Waldweg die meisten Frostschäden aufzuweisen. Sie werden mit Priorität 1 ausgebessert werden.
In diesem Jahr besteht die Partnerschaft mit Stepenitz 20 Jahre. Eine angedachte Feier ist in Vorbereitung.

Den Bericht der abwesenden Bürgermeisterin übernahm Herr Köhnken.
Er erinnerte daran, dass die Straßenlampe am Dreschplatz durch Vandalismus zerstört worden sei und kündigte an, die Lampe bei Wiederholung abzubauen.

Herr Jungfer erläuterte dann die Verwendung von Ortsratsmitteln.
Jeersdorf habe aus 2009 noch 12.207,-- EUR übrig und werde in 2010 eine Zuweisung von ca. 10.000,-- EUR erhalten, so dass ca. 22.000,-- EUR zur Verfügung stünden. Der Sportverein stellte einige Anträge, um Zuschüsse zum Erhalt von Sportgeräten zu bekommen. Dabei handelte es sich jeweils um kleine Beträge.

Auf Nachfrage von Herrn Steppat (WGJ) erläuterte Herr Jungfer, wie die Zustimmung zur Kürzung der Zuweisung um 10% zu Stande gekommen sei. Entgegen des Beschlusses im Finanzausschuss der Gemeinde Scheessel hat es keine Erörterung im Ortsrat gegeben.
Herr Jungfer war nach seinen Worten davon ausgegangen, dass Herr Steppat ja im Finanzausschuss informiert worden sei. Er habe sogar von einem Ratsmitglied das Angebot erhalten, mit einer Kürzung von 15% einverstanden zu sein. Dieses Angebot habe er aber nicht weitergegeben.

Herr Steppat stimmte der Kürzung der Ortsratsmittel um 10% nicht zu, die aber dennoch mehrheitlich angenommen wurde.

Die Umgestaltung der Mahn- und Gedenkstätte soll an die Baumschule Enno Arends vergeben werden. In diesem Zusammenhang soll auch die Insel am "Jeersdorfer Hof" neu bepflanzt werden. Insgesamt sind 2.000,-- EUR veranschlagt worden. Der Beschluss fiel einstimmig.

Zum Antrag der WGJ zu Ausbesserungsarbeiten an Fuß- und Radwegen erläuterte Herr Köhnken, dass der innerörtliche Teil in 2010 gemacht werden solle. Der außerörtliche Teil läge in der Verantwortung des Landkreises. Herr Steppat von der WGJ forderte die Gemeinde Scheessel auf, sich beim Landkreis für die Durchführung einzusetzen.

Herr Jungfer erinnerte dann an die wichtigsten Veranstaltungen des kommenden Jahres:

26.3.: Veranstaltung des "Dörpsvereens"
27.3.: Tag der Umwelt, Müllsammelaktion
04.4.: Osterfeuer
03.7.: Dorffest
04.7.: --"--
24.9.: Laternenumzug

Nach Abschluss der Sitzung wurde unter den Teilnehmern der Winterdienst der Gemeinde diskutiert. Während die Einwohner etliche Kritik anbrachten, wies Herr Köhnken darauf hin, dass die Gemeinde für die kritisierten Bereiche nicht zuständig sei. Mal war der Bürgersteig von den Anliegern zu räumen, mal handelte es sich um eine Kreisstraße oder um Grundstücksfläche der Bahn.
Insgesamt blieb dennoch Unzufriedenheit übrig. Jedenfalls besteht kein Grund, die Dokumentation des Winterdienstes zu korrigieren.
Vielleicht gelingt es ja im nächsten Jahr besser.

Ernst Friesecke




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